House

House Musik zählt als Stilrichtung zur elektronischen Popmusik. Die Geschichte der House Musik beginnt in den 1980er Jahren in den USA. Stilgebend für die Musik ist ein Rhythmus im 4/4 Takt mit ca. 120-130 beats per minute, die zumeist an einem Computer erstellt werden. House ist eine der erfolgreichsten und populärsten Stilrichtungen der elektronischen Tanzmusik. Ähnlich dem House ist die Stilrichtung des Techno. Innerhalb der House Musik entstehen ständig neue Varianten und Untergruppen wie zum Beispiel der Minimal House, der Acid House oder der Electro House.

Der Name kommt von der ersten Discothek, in dem House aufgelegt wurde – dem “Warehouse” in Chicago, Illinois. Begründet auf den Erfolg der Disco-Welle der 1970er Jahre, legte DJ Frankie Knuckels als erstes House-Mixe in dem Club in Chicago auf. Er mischte eigene Club-Versionen der Discoplatten und erntete so beim Publikum eine positive Resonanz auf seine Eigenkreationen, woraufhin er diesen Stil weiterentwickelte und zu seinem Markenzeichen aufbaute. Aufgrund des positiven Feedbacks entstand einige Meilen weiter in Detroit die sogenannte “Detroit-Techno” Szene, welche die neuen Versionen aufgriff und ebenfalls weiterentwickelte. Parallel dazu entstand in New Yorker Clubs ein ähnlicher neuer Stil, der sein Fundament in der Disco-Musik hatte – der bis heute noch bekannte Garage House. In den 1990er Jahren entwickelte sich der Begriff der House-Musik stilgebend für die gesamte elektronische Tanzmusik. Heutzutage ist House weltweit in angesagten Clubs vertreten und ständig neue Formen und Entwicklungen sind hervorgekommen. Typisch für die House-Musik ist eine druckvolle Bassdrum. Auch sind die Songs meist über fünf Minuten lang, damit der DJ die Möglichkeit bekommt, die Songs ineinander zu mischen (Beatmatching). Bekannte Vertreter der House-Musik sind David Guetta, Fedde le Grand, Armand van Helden oder Mylo. Bekannte deutsche Vertreter der Szene sind unter anderem The Discoboys, Sven Väth oder Paul van Dyk, die auch international bekannt sind.