Soul

Die Geschichte des Souls

Soul oder Soulmusik bezeichnet eine afroamerikanische Musikrichtung. Sie entstand Ende der 1950er Jahre aus Rhythm and Blues und Gospel. Soul war seit dieser Zeit das Synonym für schwarze Popmusik. Das größte Merkmal an Soul ist, dass sehr emotional, hingebungsvoll und aus vollem Herzen gesungen wird. Aus diesem Grund galt Soul in den frühen 60er Jahren als „schwarze“ Unterhaltungsmusik und ist daher stark an die afroamerikanische Geschichte geknüpft, vor allem im Kampf gegen Diskriminierung und Rassentrennung.

Ray Charles, James Brown und Aretha Franklin sind Ikonen in der Geschichte des Souls. Den Höhepunkt erlebt der Soul in den 60er Jahren.  James Brown hatte mehrere Hits und Aretha Franklin ist die erfolgreichste schwarze Künstlerin in dieser Zeit. Die Hits wie “I never loved a man” und “Respect” gehen um die Welt und belegen die oberen Plätze der Charts.

Die Soulwelle ebbt wieder ab doch mit den 70er kommt ein neuer Höhepunkt der „schwarzen Musik“ und Soul wird ab den 80er von nun an „Black Music“ genannt. Zu dieser Zeit hat der Soul seinen Platz in der Musik längst erobert.
Auch wenn der Soul kurzzeitig in der Krise steckt aber Stars wie Michael Jackson, Tina Turner und Prince prägen die Stilrichtungen und mit HipHop beginnt eine neue Ära der schwarzen Musik, die vor allem die Nähe zum weißen Popmarkt sucht.

Im laufe der 90er Jahre etablieren sich RnB, Neo Soul, Urban Soul in der musikalischen Landschaft. Die Bandbreite der Künstlerinnen und Künstler reicht von Beyoncé, Alicia Keys, Lisa Stansfield, Jill Scott und Lauryn Hill. Soul aus Deutschland, also mit deutschen Texten, etabliert sich immer mehr in den Charts und verhelfen Künstlern wie Xavier Naidoo zu großem Erfolg. Soul oder Black Musik ist also fast überall auf der Welt verbreitet, eine Musik die sehr gefühlsbetont und voller Leidenschaft gesungen wird. Diesen großartigen Künstler der Soulgeschichte ist es zu verdanken dass mancher Song für immer in Erinnerung bleibt.